Phase 1: persönlichen Rahmen festlegen
- Anlageziel und geplante Haltedauer definieren.
- Einnahmen, Ausgaben, bestehende Kredite und Reserve erfassen.
- Unverbindlichen Finanzierungsrahmen mit realistischem Puffer bestimmen.
Phase 2: Suchprofil entwickeln
Definieren Sie Zielmieter, Objektgröße, Baujahrkorridor, maximalen Gesamtaufwand und Mindestanforderungen an Lage und Energiezustand. Ein klares Profil verhindert, dass einzelne attraktive Merkmale die Wirtschaftlichkeit überdecken.
- Welche monatliche Unterdeckung wäre im Stressfall tragbar?
- Welche Maßnahmen am Gebäude sind in den nächsten Jahren wahrscheinlich?
- Wie leicht lässt sich das Objekt bei Mieterwechsel erneut vermieten?
Phase 3: Objekt und Gemeinschaft prüfen
Bei einer Eigentumswohnung kaufen Sie nicht nur die Wohnung, sondern einen Anteil am gesamten Gebäude. Protokolle der Eigentümerversammlungen, Wirtschaftsplan, Jahresabrechnung, Rücklagenstand und Teilungserklärung können erhebliche finanzielle und rechtliche Hinweise enthalten.
- Mietvertrag, Mietkonto und Betriebskostenabrechnung
- Energieausweis, Bauunterlagen und bekannte Schäden
- Beschlusssammlung, Protokolle und geplante Sanierungen
- Grundbuch, Teilungserklärung und Sondernutzungsrechte
Phase 4: rechnen und entscheiden
- Kaufpreis plus Nebenkosten und unmittelbare Maßnahmen addieren.
- Miete und laufende Kosten anhand von Nachweisen ansetzen.
- Basis-, Stress- und Optimismus-Szenario rechnen.
- Finanzierungsangebote auf gleicher Grundlage vergleichen.
- Erst nach offener Punkteprüfung und ausreichender Reserve entscheiden.