Methodik

Nachvollziehbare Annahmen statt Renditeversprechen

Jede Modellrechnung ist nur so gut wie ihre Eingaben. Unsere Methodik trennt nachweisbare Fakten, Annahmen und Szenarien klar voneinander.

Stand: August 2026Lesezeit: 7–10 MinutenMit Quellenhinweisen

1. Gesamtaufwand statt Kaufpreis

In die Investitionsbasis gehören Kaufpreis, Erwerbsnebenkosten und unmittelbar erforderliche Maßnahmen. So wird verhindert, dass ein Objekt allein wegen ausgelagerter Kosten günstiger erscheint.

2. Miete belegen

Bei Bestandsmietverträgen zählt die tatsächlich vereinbarte Kaltmiete. Für Neuvermietungsszenarien werden lokale Vergleichsdaten und rechtliche Grenzen benötigt. Zukünftige Mieterhöhungen sind kein sicherer Startwert.

3. Kosten vollständig erfassen

Nicht umlagefähiges Hausgeld, Verwaltung, laufende Instandhaltung und realistische Leerstandsreserven werden getrennt ausgewiesen. Größere absehbare Maßnahmen gehören als eigener Liquiditätsbedarf in die Rechnung.

4. Drei Szenarien

5. Quellenhierarchie

Bevorzugt werden Gesetze, Behörden, amtliche Statistik, qualifizierte Marktberichte und vollständige Objektunterlagen. Angebotsdaten sind nützlich, werden aber nicht mit tatsächlich abgeschlossenen Preisen oder Mieten gleichgesetzt.

6. Was wir nicht berechnen

Eine allgemeine Website kann keine persönliche Steuerwirkung, Kreditentscheidung oder zukünftige Wertsteigerung verlässlich bestimmen. Diese Punkte werden als offene Prüfbereiche ausgewiesen.