Renditerechner

Mietrendite und Cashflow realistisch berechnen

Taschenrechner auf Unterlagen mit Diagrammen, dahinter Laptop und Notizbuch auf einem hellen SchreibtischRenditerechner
Foto: Jakub Żerdzicki / Unsplash

Der Rechner verbindet Kaufpreis, Kaufnebenkosten, laufende Kosten und Finanzierung. So wird aus einer schönen Prozentzahl ein belastbareres Bild.

  • Stand: August 2026
  • Lesezeit: ca. 2 Minuten

Ergebnis der Beispielrechnung

Bruttomietrendite

4,8 %

Nettomietrendite

3,71 %

Monatlicher Cashflow

-238 €

Finanzierungsbedarf

225.000 €

Gesamtkosten: 275.000 € · Jahreskaltmiete: 12.000 €. Vereinfachte Modellrechnung ohne Steuern, Leerstand, Instandhaltungsspitzen, Wertänderung und Zinsänderungsrisiko.
Inhalt (4 Abschnitte)
  1. 1.Formeln
  2. 2.Welche Rendite wird berechnet?
  3. 3.Welche Kosten gehören in die Rechnung?
  4. 4.Was der Rechner nicht verspricht
Formeln
Brutto- und Nettomietrendite
Bruttomietrendite in %

Schneller Filter für ähnliche Angebote, ohne Kosten.

Nettomietrendite in %

Bezieht laufende Kosten und den Gesamtaufwand ein.

Nicht umlagefähige Kosten sind zum Beispiel Verwaltung, Instandhaltung und die Zuführung zur Erhaltungsrücklage. Der Rechner oben verwendet genau diese beiden Formeln.

Welche Rendite wird berechnet?

Die Bruttomietrendite teilt die Jahreskaltmiete durch den Kaufpreis. Sie eignet sich zum schnellen Vergleich ähnlicher Angebote, unterschlägt aber Kaufnebenkosten und laufende Belastungen. Die Nettomietrendite zieht die eingegebenen nicht umlagefähigen Kosten ab und bezieht die Kaufnebenkosten mit ein. Welcher Prozentsatz für Ihr Bundesland realistisch ist, zeigt der Ratgeber Kaufnebenkosten 2026.

Der monatliche Cashflow berücksichtigt zusätzlich den vereinfachten Kapitaldienst aus Sollzins und anfänglicher Tilgung. Er zeigt, ob die Immobilie im Startjahr voraussichtlich Geld zuführt oder monatlich Liquidität benötigt.

Welche Kosten gehören in eine vollständige Rechnung?

  • Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten sowie gegebenenfalls Maklercourtage
  • nicht umlagefähiger Teil des Hausgeldes, Verwaltung und laufende Instandhaltung – wie Sie das Hausgeld einer Eigentumswohnung als Kapitalanlage aufteilen, erklärt unser Ratgeber
  • realistische Leerstands- und Mietausfallreserve
  • größere absehbare Maßnahmen an Wohnung und Gemeinschaftseigentum
  • Zins, Tilgung und mögliche Kosten der Anschlussfinanzierung

Was der Rechner bewusst nicht verspricht

Steuern hängen von persönlicher Situation, Gebäudeanteil, Baujahr, Finanzierung und weiteren Faktoren ab. Auch Wertsteigerungen sind nicht planbar. Deshalb fließen beide Punkte nicht in das Kernergebnis ein. Die Ausgabe ist eine Modellrechnung und keine Anlage- oder Finanzierungsberatung.

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