Fiktives Beispielobjekt – dient zur Veranschaulichung, kein Angebot

Diese Wohnung gibt es nicht. Alle Werte sind gerechnet, um zu zeigen, wie wir ein Objekt prüfen.

Visualisierung1 / 5

Bilder: Visualisierungen (KI-generiert), keine echten Aufnahmen

Wohn- und Essbereich mit lavendelgrauen Wänden, dunklem Sofa, Esstisch und Regal (Visualisierung)

Wohn- und Essbereich mit lavendelgrauen Wänden, dunklem Sofa, Esstisch und Regal (Visualisierung) · 1 / 5 · Visualisierung (KI-generiert)

Hamburg · Billstedt

2-Zimmer-Wohnung mit Loggia in Hamburg-Billstedt

Baujahr 1978, 2025 saniert, Aufzug, U2 in der Nähe

Wohnfläche
64 m²
Zimmer
2
Baujahr
1978
saniert 2025

Kaufpreis (fiktiv)

182.000 €

4,29 % brutto
Kaltmiete
650 € / Monat
Nettorendite
2,99 %
Cashflow vor Steuern
−249 € / Monat
nach Steuern
−166 € / Monat

Finanzierung: 20 % Eigenkapital · 4,2 % Zins · 2 % Tilgung

Kostenlos und unverbindlich: Wir melden uns mit einer Ersteinschätzung und passenden echten Objekten, sofern verfügbar.

Inhalt (6 Abschnitte)
  1. 1.Eckdaten
  2. 2.Beschreibung
  3. 3.Rechnung vor und nach Steuern
  4. 4.Preis, Miete und Finanzierung
  5. 5.Highlights und Risiken
  6. 6.Lage
Eckdaten

Die Wohnung im Überblick

Ort
Hamburg, Stadtteil Billstedt (keine Adresse, fiktiv)
Wohnfläche
64 m²
Zimmer
2
Baujahr
1978
Sanierung
2025 vor dem Verkauf: Bad mit Wanne und wandhängendem WC, Einbauküche mit Ceran-Kochfeld, Designboden in allen Räumen, Elektrik mit neuer Unterverteilung, Innentüren
Gemeinschaftseigentum
Hochhaus mit 84 Einheiten in einer Großsiedlung der 1970er-Jahre; Fernwärme, Aufzüge 2014 erneuert, Fenster 2005; Fassade, Loggien und Leitungsstränge im Ursprungszustand (nicht Teil der Sanierung)
Etage
5. OG von 8, mit Aufzug
Energie (fiktiv)
Klasse D, 118 kWh/(m²·a), Verbrauchsausweis, Fernwärme
Ausstattung
Loggia nach Westen (ca. 5 m²), Aufzug, Einbauküche (2025, mitvermietet), Abstellraum in der Wohnung, Kellerabteil
Vermietet seit
04/2026 (nach der Sanierung neu vermietet), Kaltmiete 650 € (10,16 €/m²)
Hausgeld
290 € / Monat, davon 102 € nicht umlagefähig (Verwaltung, Erhaltungsrücklage), 188 € über die Nebenkosten vom Mieter
Beschreibung

Was die Wohnung ausmacht

Die Zwei-Zimmer-Wohnung liegt im fünften von acht Geschossen eines Hochhauses von 1978 mit 84 Einheiten. 2025 wurde sie saniert: Bad mit Wanne und wandhängendem WC, Einbauküche, Designboden, Elektrik mit neuer Unterverteilung und neue Innentüren. Seit April 2026 ist sie für 650 € kalt vermietet, knapp 9 % über dem Mittelwert des Hamburger Mietenspiegels 2025 und damit unter der Grenze der Mietpreisbremse. Der Kaufpreis liegt rund 20 % unter dem amtlichen Durchschnitt für bezugsfreie Wohnungen dieser Baujahre in mäßiger Lage. Der Abstand spiegelt die Vermietung und die große Wohnanlage: Fassade, Loggien und Leitungsstränge sind noch im Zustand der Bauzeit. Fernwärme und erneuerte Aufzüge sind ein Plus. Mit rund 4,3 % brutto ist das Beispiel ehrlich gerechnet, aber kein Selbstläufer.

Rechnung

Rendite und Cashflow vor und nach Steuern

Gerechnet wie in unseren Stadt-Rechenbeispielen: 80 % Finanzierung, 4,2 % Sollzins und 2 % Tilgung. Steuer für einen Single mit 3.000 € netto im Monat (Steuerklasse I, Tarif 2026). Alle Zahlen ergeben sich aus den Eckdaten oben.

Kennzahlen

Bruttomietrendite
4,29 %
Faktor 23,3
Nettomietrendite
2,99 %
nach Kosten und Ausfall
Eigenkapital
56.547 €
20 % + Nebenkosten
Cashflow vor Steuern
−249 €
pro Monat, 1. Jahr
Cashflow nach Steuern
−166 €
Single, 3.000 € netto
Tilgung
243 €
Vermögensaufbau pro Monat

Rechenweg

Kaufpreis
182.000 €
2.844 €/m² Wohnfläche
Kaufnebenkosten
20.147 €
11,1 %: Grunderwerbsteuer Hamburg 5,5 % (10.010 €), Notar/Grundbuch 2 %, Makler 3,57 %
Gesamtinvestition
202.147 €
Eigenkapital
56.547 €
20 % des Kaufpreises plus Nebenkosten, Darlehen 145.600 €
Jahreskaltmiete
7.800 €
650 € × 12
Nicht umlagefähige Kosten
−1.608 €
Hausgeldanteil 1.224 € + eigene Rücklage Sondereigentum 384 € pro Jahr (trotz Sanierung unverändert 6 €/m², weil Küche, Böden und Geräte sich abnutzen)
Mietausfallwagnis
−156 €
2 % der Jahresmiete
Jahresreinertrag
6.036 €
Bruttomietrendite
4,29 %
Jahreskaltmiete / Kaufpreis · Kaufpreisfaktor 23,3
Nettomietrendite
2,99 %
Reinertrag / (Kaufpreis + Nebenkosten)
Kreditrate
−752 € / Monat
Sollzins 4,2 %, Tilgung 2 % (Annahme, keine Konditionszusage); Zinsen 1. Jahr 6.058 €
Steuereffekt (Single, 3.000 € netto)
+83 € / Monat
Steuerersparnis 995 € im 1. Jahr. Einkünfte aus Vermietung −3.055 €: Miete nach Ausfall 7.644 € − Schuldzinsen 6.058 € − Kosten 1.608 € − AfA 3.032 €

Monatlicher Cashflow vor Steuern

−249 €

Reinertrag 503 € minus Kreditrate 752 €, davon Tilgung 243 € (Vermögensaufbau)

Monatlicher Cashflow nach Steuern

−166 €

−249 € vor Steuern plus 83 € Steuerersparnis im 1. Jahr. Die Tilgung mindert die Steuer nicht.

Stresstest (vor / nach Steuern)

  • Zins 2 Prozentpunkte höher (6,2 %): −492 € / −333 € pro Monat
  • 3 Monate Leerstand: einmalig −1.950 € Mietausfall vor Steuern
  • Mit 40 % Eigenkapital (92.947 €): −61 € / −19 € pro Monat

Steuer und AfA: 2 % lineare AfA auf 75 % Gebäudeanteil an Kaufpreis plus Nebenkosten (151.611 €) = 3.032 € im Jahr. Single, Steuerklasse I, ohne Kirchensteuer: 3.000 € netto entsprechen rund 4.747 € brutto, Grenzsteuersatz 33,1 %. Die Sanierung 2025 hat der Verkäufer bezahlt, sie steckt im Kaufpreis: Es fallen keine eigenen Sanierungskosten an, und die AfA-Basis bleibt Kaufpreis plus Nebenkosten mit unverändertem Gebäudeanteil. Gerechnet ist das erste Jahr als Differenz mit und ohne Wohnung nach Tarif 2026, vereinfacht und keine Steuerberatung.

Einordnung

Kaufpreis, Miete und Finanzierung

Fiktiv heißt nicht beliebig: Wir haben Kaufpreis und Miete an amtlichen Werten ausgerichtet. Warum hier weniger als 5,5 % Rendite? Für 5,5 % brutto dürfte die Wohnung nur rund 142.000 € kosten, also etwa 2.220 €/m². Das liegt weit unter dem amtlichen Mittel für bezugsfreie Wohnungen dieser Baujahre in mäßiger Lage (3.574 €/m²) und auch unter dem Wert nach Abschlag für Vermietung (rund 2.930 €/m²). Ein solcher Preis wäre eher ein Hinweis auf größere Mängel am Haus. Realistisch sind rund 4,3 %. Der Gutachterausschuss weist zusätzlich einen Umrechnungsfaktor für vermietete Eigentumswohnungen aus (Kap. 7.6.3): Bei 3 bis 4 % Mietrendite werden sie 14 bis 19 % unter bezugsfreien Wohnungen gehandelt. Saniert ist nur die Wohnung, nicht das Gemeinschaftseigentum; die Gründe für den Abstand zum amtlichen Wert stehen bei den Risiken. Die Miete ist eine neue Vermietung nach der Sanierung und deshalb an die Mietpreisbremse gebunden.

Kaufpreis je m²

2.844 €

−20,4 % gegenüber 3.574 €/m² (Ø 2025, Eigentumswohnungen (nicht vermietet), Baujahre 1960–1979, mäßige Lage, 84 Kauffälle). Quelle: Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Hamburg, Immobilienmarktbericht Hamburg 2026 (Berichtsjahr 2025), Kap. 3.4 und 7.6.3

Kaltmiete je m²

10,16 €/m²

+8,9 % gegenüber 9,33 €/m² (Baualtersklasse 1978–1993, normale Wohnlage, 41 bis unter 66 m², Mittelwert (Feld L2)), Spanne 7,69 €/m² bis 12,91 €/m². Mietpreisbremse: Bei Wiedervermietung höchstens rund 10,26 €/m² (Vergleichsmiete + 10 %). Der Mittelwert ist im Mietenspiegel 2025 erstmals der Median. Nach der Sanierung kann ein Wert über dem Mittelwert begründet sein; wir rechnen vorsichtig vom Mittelwert aus. Ganz Hamburg ist vom 01.01.2026 bis zum 31.12.2029 Gebiet mit angespanntem Wohnungsmarkt (Mietpreisbegrenzungsverordnung vom 25.11.2025, HmbGVBl. Nr. 41 S. 684): Bei Wiedervermietung höchstens ortsübliche Vergleichsmiete + 10 %. Quelle: Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen Hamburg: Hamburger Mietenspiegel 2025 (Erhebungsstichtag 01.04.2025)

Finanzierung und Cashflow

20 % Eigenkapital · 4,2 % Zins · 2 % Tilgung

Standardannahme wie in unseren Stadt-Rechenbeispielen: 20 % Eigenkapital plus Nebenkosten, Sollzins für einen Beleihungsauslauf von 80 %, 2 % anfängliche Tilgung.

Mit der Standardfinanzierung ist der Cashflow negativ. Mehr Eigenkapital oder eine niedrigere Tilgung würden ihn verbessern, binden aber mehr eigenes Geld oder verlängern die Laufzeit. Die Eigenkapitalrendite im ersten Jahr (Cashflow nach Steuern plus Tilgung, ohne Wertentwicklung) liegt bei 1,6 %.

Chancen und Risiken

Highlights und ehrliche Risiken

Was dafür spricht

  • 2025 saniert: Bad, Küche, Böden, Elektrik und Türen neu
  • Aufzug, Loggia und Fernwärme
  • U-Bahn-Anschluss zum Hauptbahnhof
  • Miete unter der Hamburger Mietpreisbremse

Was Sie kritisch prüfen sollten

  • Gemeinschaftseigentum einer Großwohnanlage: Fassade, Loggien und Strangleitungen sind von 1978; ihre Sanierung kann hohe Sonderumlagen auslösen.
  • Hochhaus in einer Großsiedlung: Der Käuferkreis ist kleiner, der Wiederverkauf dauert oft länger.
  • Billstedt liegt nach Bodenrichtwert an der Grenze zur schlechten Lageklasse; dort weist der Gutachterausschuss für 1960–1979 Ø 3.383 €/m² aus, bei nur 19 Kauffällen.
  • Wohnlage (normal) ist hier angenommen; bei einer echten Wohnung entscheidet das Wohnlagenverzeichnis zum Mietenspiegel.
Lage

Billstedt in Hamburg

Billstedt liegt im Osten des Bezirks Hamburg-Mitte und gehört zu den einwohnerstärksten Stadtteilen der Stadt. Neben Reihenhäusern und Zeilenbauten prägen Großsiedlungen der 1960er- und 1970er-Jahre das Bild. Die U2 fährt in rund einer Viertelstunde zum Hauptbahnhof, das Billstedt-Center versorgt den Stadtteil.

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    550 €
    Cashflow nach Steuern*
    −217 € / Monat

    Finanzierung: 20 % EK · 4,2 % Zins · 2 % Tilgung · vor Steuern −325 €

    Rechnung ansehen

* Erstes Jahr, Single mit 3.000 € netto, mit der auf der Karte genannten Finanzierung (EK = Anteil am Kaufpreis, Nebenkosten zusätzlich aus Eigenkapital). Standard: 20 % EK, 4,2 % Zins, 2 % Tilgung; ein positiver Cashflow entsteht bei einzelnen Objekten durch mehr Eigenkapital oder weniger Tilgung. Alle Objekte und Werte sind fiktiv.

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Stand: 06.11.2026. Fiktives Beispielobjekt – dient zur Veranschaulichung, kein Angebot. Bildnachweis: Bilder: Visualisierungen (KI-generiert), keine echten Aufnahmen. Steuerquellen: § 32a EStG, Bundesministerium der Finanzen. Wie wir rechnen, steht in der Methodik.